Corona: Die Kirchengemeinde bietet Hilfe an

Wer braucht Hilfe?

Einkaufen ist für viele Menschen nicht nur mühsam und anstrengend.
Gerade jetzt ist es wichtig, das Risiko einer Ansteckung so klein wie möglich zu halten. 
Deshalb bitten wir alle Menschen, die in irgendeiner Weise gefährdet sind oder aus anderen Gründen lieber zuhause bleiben möchten: 
Bitte melden Sie sich unbedingt, wenn Sie Hilfe brauchen! Spielen Sie nicht Heldin oder Held! Wenn Sie Hilfe benötigen oder Ihnen sonst irgendetwas auf dem Herzen liegt, bitte melden Sie sich unbedingt – entweder im Rathaus (Tel. 932100) oder im Pfarramt (Tel. 41283). Wir werden Ihre Anfrage auf jeden Fall weiterleiten!
Je früher wir wissen, wie viele Menschen auf Hilfe angewiesen sind, desto besser können wir die Hilfe koordinieren.

Hilfe bei Apotheken-Einkäufen auf Rezept! 
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Zeit zum Reden

Für seelsorgerliche Angelegenheiten sind Pfarrerin Christine Watermann und Pfarrer Henrik Watermann sieben Tage in der Woche rund um die Uhr für Sie da. Für viele Menschen ist die momentane Situation sehr bedrückend. Auch das „Nichts-Tun-Können“ oder das „Nichts-Tun-Dürfen“ kann unglaublich Kräfte und Nerven rauben. Was auch immer Sie gerade umtreibt: Wenn Ihnen zuhause die „Decke auf den Kopf fällt“, wenn Sie allmählich Angst oder Panik bekommen, wenn Ihnen sonst irgendetwas auf dem Herzen liegt oder wenn Sie einfach nur mit jemandem am Telefon reden wollen – dann bitte melden Sie sich bei uns! (Tel. 41283). Alles, was Sie uns dabei anvertrauen, bleibt auf Ihren Wunsch auch vollkommen vertraulich. Pfarrerinnen und Pfarrer unterstehen der Schweigepflicht. Sie dürfen im Falle eines Falles noch nicht einmal vor Gericht etwas sagen oder Anzeige erstatten (§ 53 Strafprozessordnung, § 139 Strafgesetzbuch). 
Für medizinische Fragen und Notfälle wenden Sie sich natürlich weiterhin an die dafür zuständigen Stellen!

Glockengeläut um 21 Uhr

Es ist eine gute alte Tradition, dass in großen und kleinen Notzeiten zu bestimmten Uhrzeiten am Tage die Glocken einer Kirche läutet – zusätzlich zu den sonstigen Läutezeiten. Deshalb wird für die kommende Zeit die große Betglocke der Martinskirche jeden Abend um 21 Uhr für drei Minuten läuten: Als ein Zeichen dafür, dass die Nachrichten des Tages nicht das letzte Wort haben sollen. Als eine kurze Zeit der Stille – um miteinander und füreinander zu beten, um aneinander zu denken und um sich Gedanken darüber zu machen, wie hilflos und verletzlich selbst unsere hoch moderne Gesellschaft auch heute noch immer ist. Und wer die ganze Aufregung noch immer für unnötig und völlig übertrieben hält, möge trotzdem an die denken, die Angst haben und gleichzeitig Gott dankbar dafür sein, wenn es am Ende doch nicht so schlimm kommt wie vermutet.