Rückblick auf Pfingsten

Das Pfingstfest war in diesem Jahr anders als gewohnt, wie so vieles in dieser Zeit. Aber wir konnten doch spüren, wie der „pfingstliche Geist“ durch unsere Gemeinde geweht ist.

Gottesdienste

Da waren unsere Gottesdienste in der Kirche und im Gartennest.

Erzählfiguren

Der „feurige“ Tisch mit den biblischen Erzählfiguren am Gemeindehaus.

Die Szene kann übrigens immer noch besucht werden.

Kinderkirche

Dann die Erzählungen und der Pfingstfilm in der Kinderkirche.

Ein herzliches Dankeschön an alle die dazu beigetragen haben.

Glockengeläut um 21 Uhr bis Ende Juni

Wir hatten schon über das Glockengeläut um 21 Uhr geschrieben:

„Es ist eine gute alte Tradition, dass in großen und kleinen Notzeiten zu bestimmten Uhrzeiten am Tage die Glocken einer Kirche läutet – zusätzlich zu den sonstigen Läutezeiten. Deshalb wird für die kommende Zeit die große Betglocke der Martinskirche jeden Abend um 21 Uhr für drei Minuten läuten: Als ein Zeichen dafür, dass die Nachrichten des Tages nicht das letzte Wort haben sollen. Als eine kurze Zeit der Stille – um miteinander und füreinander zu beten, um aneinander zu denken.“

Seit Mitte März hören wir nun in Michelbach und vielleicht auch in der näheren Umgebung diesen akustischen Anstoß. Es gab viele gute Rückmeldungen aus der Gemeinde dazu. Der Kirchengemeinderat hat sich daher auch dafür ausgesprochen das Geläut um 21 Uhr bis Ende Juni hören zu lassen.

Vielleicht ist jemand interessiert zu erfahren wie man das eigentlich einstellt, dass unsere Glocken zu einem bestimmten Zeitpunkt läuten. Zum Glück haben wir vor gut einem Jahr unsere Glocken- und Uhrsteuerung durch ein modernes Steuergerät mit Touchscreen ausgetauscht. Damit ist die Einstellung durch ein paar „Klicks“ einfach möglich.

Einstellung am Läute-Computer

Viel Freude beim Hören und Nachsinnen!

Anmeldung neuer Jahrgang Konfirmation 2021

Dieses Jahr ist alles anders. Die diesjährigen Konfirmationen sind verschoben. Die neuen Termine sind noch offen.
Trotzdem planen wir natürlich schon für das kommende Jahr und den nächsten Konfi-Jahrgang 2021.
Die Konfirmationstermine für den kommenden Jahrgang 2020 – 2021 sind der
2. Mai 2021 und der 9. Mai 2021.
Eingeladen zu diesem Konfirmandenjahrgang sind alle Mädchen und Jungs unserer Kirchengemeinde, die zurzeit das 7. Schuljahr oder eine höhere Klasse besuchen oder die spätestens im Sommer 2020 14 Jahre alt werden (Beginn der gesetzlich verankerten Religionsmündigkeit). Normalerweise findet die Anmeldung zum Konfi-Jahr immer im Gemeindehaus statt. In einer ersten kleinen Runde zum Kennenlernen erhalten Konfis und Konfi-Eltern Informationen über das kommende Jahr bis zur Konfirmation, können Fragen stellen und Wünsche äußern. Ein solches Treffen ist zurzeit leider noch nicht möglich, wird aber nachgeholt, sobald die Situation es wieder zulässt.
Bis dahin bitten wir alle neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden sich einfach kurz im Pfarramt zu melden – per Telefon oder per E-Mail. Mit dieser Voranmeldung können wir ein wenig vorausplanen. Der erste reguläre Konfirmandenunterricht findet dann höchstwahrscheinlich erst nach den Sommerferien statt.
Da nicht alle Michelbacher das Mitteilungsblatt beziehen, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie diesen Termin der Konfirmationsanmeldung weitergeben würden, z. B. an die Mitschülerinnen und Mitschüler Ihrer Kinder und deren Eltern etc. oder andere Personen, für die es wichtig sein könnte.

Wir freuen uns auf Euch!
Eure Evangelische Kirchengemeinde Michelbach
und Pfarrer Henrik Watermann

Erster Gottesdienst am 17. Mai 2020!

Am 30. April hat die Landesregierung zusammen mit der Evangelischen Landeskirche beschlossen, dass in den Kirchen in Baden-Württemberg ab dem 10. Mai 2020 wieder Gottesdienste stattfinden können. Allerdings dürfen diese Gottesdienste nur unter bestimmten Voraussetzungen und Sicherheitsmaßnahmen gefeiert werden.
Entsprechend der Vorschriften hat sich der Kirchengemeinderat zusammengesetzt und das folgende „Sicherheitskonzept“ für Gottesdienste hier vor Ort erarbeitet.
Dieses Konzept ist also keine „Erfindung“ oder „Eigenproduktion“ des Kirchengemeinderates. Vielmehr ging es darum, die engen staatlichen und kirchlichen Vorgaben auf die Gegebenheiten hier vor Ort anzuwenden und gegebenenfalls leicht anzupassen. Denn Gottesdienstfeiern in der Kirche sind nur erlaubt, wenn bestimmte Kriterien sicher erfüllt werden können.
Vieles an diesen „Corona-Gottesdiensten“ wird uns ungemütlich und fremd vorkommen. Von der „Normalität“ sind wir wohl noch weit entfernt. Konfirmations- und andere Jubiläumsgottesdienste dürfen bis auf weiteres nicht gefeiert werden. Dies macht auch wegen der beschränkten Teilnehmerzahl keinen Sinn. Trauungen und Taufen sind grundsätzlich möglich, aber nur im Rahmen der allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen, die für alle anderen Gottesdienste auch gelten. Näheres muss im Falle eines Falles einzeln geklärt werden. Auch Bestattungsgottesdienste werden weiterhin ausschließlich auf dem Friedhof gefeiert.
Trotzdem wollen wir versuchen, langsam und in aller Vorsicht auch in der Kirche wieder Gottesdienste zu feiern. Die verkürzten Sonntagsgottesdienste, die nun ab dem 17. Mai 2020 hier in Michelbach in der Martinskirche wieder gefeiert werden, sind aber nur ein erster, sehr vorsichtiger Schritt auf einem Weg, der wohl noch sehr weit sein wird.
Das wichtigste dabei: Eine „Zeit ohne Gottesdienst“ gab es nie und wird es auch in Zukunft nicht geben! Wir sind am Sonntagmorgen auf vielfältige Weise untereinander und mit Gott verbunden – egal an welchem Ort. Jesus gesagt: „Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Matthäus-Evangelium 18, 20)

Infektionsschutzkonzept
für Gottesdienste in der Martinskirche in Michelbach/Bilz

Ergänzung zum Infektionsschutzkonzept:
Im Infektionsschutzkonzept für die kommenden Gottesdienste in der Martinskirche heißt es unter „Allgemeines“: „Ob 19 oder 23 Personen am Gottesdienst teilnehmen können, hängt davon ab, wie die vier ausgewiesenen Bänke vor den Säulen auf der Taufsteinseite besetzt sind. Dort können pro Bank auch zwei Personen Platz nehmen, sofern diese gemeinsam in einem Haushalt wohnen.“
Dieser Satz kann offenbar falsch verstanden werden, als ob es ausschließlich auf der Taufsteinseite Sitzplätze gäbe. Das stimmt aber nicht. Auf der Kanzelseite gibt es pro ausgewiesener Bank jeweils zwei Plätze. Auf diesen Bänken auf der Kanzelseite können aber in jedem Falle nur 2 Personen sitzen, egal ob Sie in einem Haushalt wohnen oder nicht. Die Bänke auf der Taufsteinseite sind kürzer. Dort könnte man den Abstand von 2 Metern nicht einhalten. Daher können dort nur dann zwei Personen sitzen, wenn diese den Abstand von 2 Metern nicht brauchen, wenn sie also eh gemeinsam in einem Haushalt wohnen und zusammensitzen dürfen.

Karfreitag und Ostern sehen und erleben

Am Haupteingang des Gemeindehauses können über die Osterzeit zwei Szenen mit unseren biblischen Erzählfiguren angeschaut werden: Ab Karfreitag wird dort zunächst die Kreuzigungsgeschichte zu sehen sein. Ab dem Ostermorgen kommt dann die Ostergeschichte dazu. Machen Sie auf ihrem Oster-Spaziergang doch einfach einen kleinen Abstecher und schauen Sie sich die beiden biblischen Geschichten an. Der Weg zum Eingang ist mit Wegweisern versehen.
Herzlich willkommen!